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Welt ohne Geld
Francais
Lesung
"Opfer" (Theaterstück)


Nach Christian Wulffs Antrittsrede ist klar: Er ist auf dem Weg, Heinrich Lübke nachzueifern. Nur in einem ist er besser: Die Banalitäten verkündet er auch ohne
Demenzerkrankung. Die Verhüllung des Reichstages als Symbol der Integration, das
wird die Islamisten erfreuen. Angesichts millionenfachen Schwarz-Rot-Gold Jubeltaumels
hätte er mal auf die Bedeutung der Farben aus der 1848er Revolution hinweisen sollen:
Schwarz für die Willkürherrschaft von Adel und Klerus, Rot für für die Schlachten im Kampf gegen das Unrecht und Gold für eine Zukunft, in der das Volk regiert.


Polen hätte den Zwillingsbruder des abgestürzten Präsidenten zum neuen Staatsoberhaupt wählen sollen, um Geld zu sparen. Die alten Bilder hätten hängen bleiben können.


Zum GRÖSPAZ (größtes Sparpaket aller Zeiten):
Schwarz-Gelb sollte noch konsequenter bei den Ärmsten sparen.
Alle Hartz-IV-Familien mit einer Luftbrücke ausfliegen (Da lohnt sich dann die Luftverkehrsabgabe). Zum Golf. Nicht zum Sport, sondern zum Golf von Mexico. Dort abgeworfen können sie mit ihren Fallschirmen die Ölpest bekämpfen. Ein-Dollar-Jobs werden sowieso attraktiver bei zunehmender Euro-Schwäche.
Fotos von Ölschlamm-Pelikanen kennen wir zur Genüge. Wenn aber
Öl triefende Seepferdchen, also Sechsjährige mit Schwimmabzeichen
an den Strand gezogen werden, dann kann noch richtig Schadenersatz bei BP eingeklagt werden



Köhler nach den Folgen seines Rücktritts befragt: Die Ratten versenken das verlassene Schiff.

In Frankreich und Belgien werden demnächst auch Spannlaken verboten, als Burkas für Blinde.

Nach seiner Südamerikareise bezeichnete sich Westerwelle  als Brasilianer Deutschlands. Das sollte sich der VW-Betriebsrat merken, falls mal wieder eine Samba-Schlampe gebraucht wird.



Die zur Zeit einzigartige Verschmelzung von Comedy, Kabarett und Varieté-Kuhl rockt jeden Saal, eben hat er noch auf Bühne auf dem Bürstophon musiziert, schon springt er als Berliner Bär in den Saal, um mit dem Publikum wilden Samba zu tanzen. Die Klo-Saug-Glocke wird zur Jazz-Sängerin, die Porree-Stangen wiegen sich als Palmen im Tropenwind. Dann bleibt einem  das Lachen im Hals stecken, wenn Kuhl  einen in die Abgründe des schwarzen Humors blicken lässt, doch dann bricht es wieder hervor, denn mit der albernsten Pferdedressur Berlins geht es weiter.  Mit Mutterwitz und Kodderschnauze- erleben Sie ein Ur-Berliner Original!

Er tapst als Berliner Bär durch den Reform-Dschungel, wirbt als U-Bahnkontrolleur für fahrgastfreien Nahverkehr, meistert die Folgen der Globalisierung für seine Ehe mit "Borstelchen und und und ...
Er meckert, stottert, tanzt, improvisiert schlagfertig und schnauzt das Publikum an.
Stehenden Applaus wird Rolf Kuhl nie erleben- die Zuschauer biegen sich zu sehr vor Lachen!







Ende November 2001 im Scheinbar-Varieté in Berlin. Kuhl erlebt zum ersten Mal die legendäre "Offene Bühne" und sagt sich "Das kann ich auch!" So war es zwar nicht und so musste er viel Fahrgeld ausgeben, um immer wieder auf der Scheinbar-Bühne zu stehen. Bis er eines Tages ein Jackett im Blau der Berliner Verkehrsbetriebe in seinem Schrank fand.

Im Jahr 2003 vergnügten sich alle Studiogäste der "Star Search"-Sendung von SAT1, nur vier konnten nicht klatschen, leider bildeten diese die Jury. "Ich konnte über die Gags nicht lachen,"sagte Jury-Mitglied Alexandra Kamp. "Man muss sie auch verstehen," erklärte ihr Kuhl. Ein Jahr später flog sie bei "Star Search 2" wegen Humorlosigkeit raus.
Silikon kann nicht denken.



Auftritte beim Blauen Montag im Tempodrom, Chamäleon-Varieté, Quatsch Comedy Club, die eigene Berlin-Show "Da lacht der Bär" im Comedy Club Kookaburra, "Lachwerk" im Fernsehen aus Berlin, Berliner Kabarett-Tage, immer wieder Scheinbar-Varieté, Auftritte bei der Sommer-Uni von Attac in Marburg, bei Gewerkschaften, sogar im Bierzelt, bei Strassen-, Partei-, Sommer-, Friedens- und überhaupt Festen jeder Art.




Rolf Kuhl machte auch auf offener Straße einen Vorschlag, wie Berlin aus der Schuldenfalle kommen kann: "Jeder Berliner nur 140 Jahre bei Wasser und Brot"




Vorfreude auf die zu vereinbarende Gage