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Wie erklärt der Berliner, was es zu bedeuten hat, wenn die Fahne über dem Schloss Bellevue weht?
Wenn der Lappen oben ist, sind die Lumpen drinnen.
Die zur Zeit einzigartige Verschmelzung von Comedy, Kabarett und Varieté-Kuhl rockt jeden Saal, eben hat er noch auf Bühne auf dem Bürstophon musiziert, schon springt er als Berliner Bär in den Saal, um mit dem Publikum wilden Samba zu tanzen. Die Klo-Saug-Glocke wird zur Jazz-Sängerin, die Porree-Stangen wiegen sich als Palmen im Tropenwind. Dann bleibt einem das Lachen im Hals stecken, wenn Kuhl einen in die Abgründe des schwarzen Humors blicken lässt, doch dann bricht es wieder hervor, denn mit der albernsten Pferdedressur Berlins geht es weiter. Mit Mutterwitz und Kodderschnauze- erleben Sie ein Ur-Berliner Original!
Er tapst als Berliner Bär durch den Reform-Dschungel, wirbt als U-Bahnkontrolleur für fahrgastfreien Nahverkehr, meistert die Folgen der Globalisierung für seine Ehe mit "Borstelchen und und und ... Er meckert, stottert, tanzt, improvisiert schlagfertig und schnauzt das Publikum an. Stehenden Applaus wird Rolf Kuhl nie erleben- die Zuschauer biegen sich zu sehr vor Lachen!

Ende November 2001 im Scheinbar-Varieté in Berlin. Kuhl erlebt zum ersten Mal die legendäre "Offene Bühne" und sagt sich "Das kann ich auch!" So war es zwar nicht und so musste er viel Fahrgeld ausgeben, um immer wieder auf der Scheinbar-Bühne zu stehen. Bis er eines Tages ein Jackett im Blau der Berliner Verkehrsbetriebe in seinem Schrank fand.
Im Jahr 2003 vergnügten sich alle Studiogäste der "Star Search"-Sendung von SAT1, nur vier konnten nicht klatschen, leider bildeten diese die Jury. "Ich konnte über die Gags nicht lachen,"sagte Jury-Mitglied Alexandra Kamp. "Man muss sie auch verstehen," erklärte ihr Kuhl. Ein Jahr später flog sie bei "Star Search 2" wegen Humorlosigkeit raus. Silikon kann nicht denken.

Auftritte beim Blauen Montag im Tempodrom, Chamäleon-Varieté, Quatsch Comedy Club, die eigene Berlin-Show "Da lacht der Bär" im Comedy Club Kookaburra, "Lachwerk" im Fernsehen aus Berlin, Berliner Kabarett-Tage, immer wieder Scheinbar-Varieté, Auftritte bei der Sommer-Uni von Attac in Marburg, bei Gewerkschaften, sogar im Bierzelt, bei Strassen-, Partei-, Sommer-, Friedens- und überhaupt Festen jeder Art.
Rolf Kuhl bei Occupy-Demo

Vorfreude auf die zu vereinbarende Gage
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